STORMWITCH - Bound To The Witch - get it here
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Review´s zum Album „Bound to the witch“
FFM-Rock  8,5/10 STORMWITCH, die Könige des 'Dark Romantic Metals' gehen mit ihrem nächsten Studioalbum an den Start, wobei das permanent vorhandene Düster-Romantik- Image zum TGroßeil der Vergangenheit angehört. - Eine besondere, den Band- Werdegang entscheidend beeinflussende Zeitepoche, die in solch überquellend sprudelnder Intensität nicht wieder kommt. Auf 'Bound To The Witch' gehen die Dark Romantic-Metal-Veteranen trotzdem weiterhin unbeirrt ihren Weg - überraschenderweise sogar eingängig wie lange nicht mehr! Tröpfelt gleich das Groovebonbon „Songs of Steel“ reichlich Zucker in die Ohren, folgt eine Serie toller Metal Songs auf Oldschoolbasis von hymnenhafter Tendenz, bei denen Andi Mück's traumhaft ergreifender Hochtongesang stark prägenden Charakter besitzt. Vergleichsweise zum Vorgängerscheibchen geht das neue Songmaterial im Schnitt wesentlich besser ins Ohr. An Eingängigkeit verbunden mit Catchy Refrains mangelt es STORMWITCH diesmal überhaupt nicht. Gitarren und Schlagzeug entfachen cremige Melodien feinfühligen Strickmusters bei kernig heavy rockenden Melodic-Groovern vom Typ „Bound To The Witch“, „Arya“, „Ancient Times“, dem sehr realitäts bezogenen „Live is not a Dream“, der historisch- romantischen den Pathosanteil gewaltig erhöhenden Aufarbeitung „King George“ oder dem dunkel-romantisch vertonten Gruselepos „Ghost of Mansfield Park“ erforderlichen Druck. Auch die vor traumhaften Melodiebögen verbunden mit abenteuerlicher Romantik geradezu platzende Bandhymne „Stormwitch“ bewegt sich im grünen Bereich. Feiner Tobak der Schwaben-Sturmhexe, über die Neuaufnahmen der STORMWITCH-Klassiker „Stronger Than Heaven“, „Rats in the Attic“ und „Priest of Evil“ sollte sich jeder selbst sein individuelles Urteil bilden. Unabhängig dessen entpuppt sich 'Bound To The Witch' inklusive optisch prima zum Inhalt des Silberlings passenden Coverartwork als runde Angelegenheit. Fazit: Die Dark-Romantic-Metal-Veteranen haben ein solch mächtiges Pfund wie seit geraumer Zeit nicht mehr auf die Waagschale gelegt. Wer auf die aktuelle VELVET VIPER 'Respice Finem' schwört, könnte sich von der einen gewaltigen Sturm entfachenden Hexe auf 'Bound To The Witch' ebenfalls unwiderstehlich fesseln lassen. Majestätisch, kraftvoll, mitreissend melodisch! 8,5/10
Freies Radio Freudenstatt Eins ist klar , tolles Cover , umfangreiche Aufmachung es wird was geboten für sein Geld bei der neuen Stormwitch CD Bound for the witch . Die neue Gitarrenfraktion mit dem schon länger an Bord weilenden Ex-Late Night Romeo Volker Schmietow und dem neuen Tobias Kipp schlägt sich gut. Intressante Licks, groovende abwechlungsreiche Solis und auch auf den Bonus Songs allesamt Klassiker aus der Frühphase schlagen sich die zwei wacker. Vergleiche mit Stefan Kauffmann und dem leider verstorbenen Harald Spengler brauchen Schmietow und Kipp nicht zu scheuen. Den alten Songs wird eine neue nicht schlechterer Zauber eingehaucht und auf den neuen Songs spielen sie immer auf sehr hohem Niveau. Missglückt hören sich die Chöre bei Stronger than heaven an , aber dafür groovt Priest of Evil sehr und baut unheimlich viel Druck auf. Bliebe noch Rats in the attic als Neuaufnahme , eines der härtesten Stücke ever von Stormwitch. Hier gefällt mir die Gitarrenarbeit von Schmietow und Kipp sehr , sie setzen neue Akzente und machen den Song sogar besser. Also wenn ihr die neue Cd kauft dann den Digi- Pack mit den 3 Bonussongs es lohnt sich allemal. Jürgen Wannenwetsch ist eh über jeden Zweifel erhaben. Er gehört mit Andy Mück zu den Ur-mitgliedern der Stormwitch Besetzung. Der Bass setzt Akzente, treibt wie eine Büffelherde die Mitmusiker durch die Songs. Er ist prägnant und trägt die Songs. Die Drums hören sich je nach Song schon sehr verschieden an . Manchmal klinisch kalt dann wieder sehr fett und durchdringend . Vielleicht haben die Sturmhexen je nach Song die Drums angepasst . Die Drums von Marc M. Oppold sind solide und haben Finesse . Andy singt tiefer als früher , was normal ist, wer behält ein Leben lang seine Stimme dabei ?? Die spitzen wohl gesetzten typischen Schreie kommen zur rechten Zeit und haben Volumen. Für mich gehört Andy Mück immer noch zu den besten deutschen Metal Sängern und Dank ihm erkennt man immer noch wegen seiner besonderen Stimme jeden Stormwich Song nach Sekunden. Ich finde man merkt dieser Besetzung eine große Harmonie an , besonders das Gitarrenduo hat hörbar Spass an ihrer Arbeit. Harmonie hat hier ein tolles Album geschaffen. Hier die Songs im einzelnen. Song of Steel hat als erster Song natürlich ein schönes Intro. Lebt von Wanschis pumpenden Bass der sich in die Gehirnwindungen fräst. Die Gesangsmelodie hat viele verwandte im Stormwitchhaus. Und man kriegt schon beim ersten Song, das man von einem Stormwitchlied erwartet. Ein Refrain bei dem man die nietenbearmte Faust nach oben recken kann, um Song of Steel mitzubrüllen und zu feiern. Einfach ein gelungener Einstieg. Odins Raven geht ab wie Schmitts Katze . Schmietow und Kipp treiben die Horde vor sich her. Die Gitarren weben einen schönen Teppich. Der Refrain hat wieder Ohrwurmcharakter ohne kommerziell zu wirken härter, Der Spagat schaffen die Hexen spielerisch. Und Andy Mück schraubt sich Tornadomäßig in ungeahnte Höhen. Beachtenswert sind die Solis im Song hier wechseln sich Schmitow und Kipp schön ab. Und eine Gitarre unterstützt Mück im Refrain gekonnt mit einer begleitenden Melodie . Fast schon a bissle Judas Priest mäßig hört sich The choir of the dead . Richtig laut gehört bringt der Song einen großen Härtegrad mit. Angenehm sind wieder gut arrangierten Solis hier verstehen sich zwei Gitarrenhelden blind . Diese zwei sind das beste Duo seit Kauffmann/ Spengler und brauchen kein Vergleich zu scheuen. Und ich finde auch hier , das sich durch den ganzen Song eine angenehme Gesangsmelodie schleicht. Der Titel Song Bound to the Witch ist der nächste Song. Die Gitarre zündet in der Strophe wie ein Maschinengewehr. Der Chor singt You‘re a bound . Das geht ins Ohr , bewegt zum mitsingen. Ich wiederhole mich , ich höre wieder eine solide saugeile Gitarrenarbeit. Man hört zwei gute unterschiedliche Gitarren in wieder verschiedenen Stilen . Einen eindringlich singenden Andy Mück. Und die Schlagzeug und Bassarbeit ist über jeden Zweifel erhaben. Ob der Albumtitel und der Song ein Seitenhieb für Winkler, Kauffmann und ihre Band Witchbound ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kann gut mit zwei Bands aus Ex- Stormwitch Mitgliedern leben , denn beide machen einfach gute Mucke. Ayra dominiert mit einem abwechslungsreichen Drumeinstieg der dann in teibenden Gitarrenleads übergeht. Stampfend treibend und dann wieder verspielt entpuppt sich der Song zu einem kleinen Schatz. Bevor er zu beliebig wird setzt der Drummer Akzente. Die Solis sind wieder Extraklasse. Die Doublebass wirken bedrohlich. Wouh E N D L I C H nach all den Jahren endlich ein Song von Stormwitch der S T O R M W I T C H heißt. Und was für ein toller Song. Schöne galoppiernde Gitarre. Wunderbare eingängige Strophen. Ein griffiger Refrain. . Sehr tolle Idee. Das Gitarrensolo hat was von russicher Taiga und man kann es auch mitsingen . Der Song gehört für mich zu den besten vom Album . Ein weiteres Highlight auf einem Album voller Sterne . Sehr eingängig geht es mit Life is not a dream weiter. Es gibt solche Lieder , dann beginnt man wie ein Adler zu schweben bei geschlossenen Augen. So geht es mir bei diesem Song. Die Truppe hat einfach ein gute Gefühl für gute Melodien die nicht Chessig wirken. Ein ambitioniertes Werk ist King George. Sphärisch wird eine Geschichte erzählt. Die Gitarrenmelodie kann man schon sehr bald mitsingen. Andy Mück liefert aktuell hier seine beste Gesangsleistung ab . Der Song ist mit 6 Minuten der längste auf dem Album , aber ist keine Sekunde zu lang. Ich finde die gesamte Spielzeit spannend. Mein Lieblingstück auf dem Album. Raise you fist in the Air, heißt es wieder bei bei Ancient Times. Schöner Chorgesang . Bei dem kürzesten Song auf dem Album. Wieder sehr rockig und treibend . Ein Song der sich gut einreiht in einem guten Album. The Ghost of mansfield park lebt von einem schönem gesanglichen akzentuierten Gesangsstil meinen kanadischen amerikanischen Freunden fällt nicht auf das Andy Mück Deutscher ist. Er geht bei den Hörern als Engländer oder Amerikaner durch. In diesem Song besticht Mück fast schon durch einen Stil der fast wie ein Erzähler / Vorleser wirkt ,. Vor dem geistigen Auge sieht man einen langhaarigen sympathischen Hexenmeister im weißem Rüschenhemd. Ich mag Balladen, sehr gerne auch von Stormwitch . Fate‘s on the rise und natürlich Tears by the firelight gehören mich zu den besten was im Metal Bereich je gemacht wurde . Anstatt an Blind Guardian zu denken was die Musik für Tolkien Verfilmungen angeht , hätte man lieber auf Stormwitch zurück gegriffen. Hier wäre man sicher gewesen die schaffen es in der vorgegebenen Zeit. Silmarillion soll ja noch verfilmt werden oder Herr der Ringe als Fernsehserie. Hier hoff ich das Hollywood an Stormwitch denkt. Nightingale gefällt mir, Andy Mück hat einfach auch eine schöne Balladenstimme. Ich würde mich freuen über eine neue Version von Tears by the firelight mit einer ungarischen Sängerin die dann in Ihrer Landessprache singt. Ganz einfach weil doch Stormwitch so große Erfolge in Ungarn gefeiert haben. Eine gute Version von Niemals mehr mit der heutigen Gitarrenformation gutem Sound . Oder Seven Faces and two hearts mit spanischer Sängerin. Möglichkeiten gäbs es viele. Die Idee mit den drei alten Songs regen halt die Phantasie an . Wenigstens bei mir. Fazit : Stormwitch sind auf einem guten Weg. Man hört der neuen Formation einfach an das hier ne Band im Studio war , die Spaß hat miteinander zu spielen und aufzutreten. Hier gibt es keinen Boss sondern eine Bandformation aus einem Guss die zusammen ein gutes Stück Metal abgeliefert hat. Kein Song fällt ab, das Album wirkt kompakt . Gut wenn man ganz große Wünsche hätte wünschte man sich vielleicht eine kommerziellen Song wie The Beauty and the beast oder Call of the wicked nur so, um die Vielseitigkeit zu demonstrieren zu der man damals fähig war. Besonders weil Call of the wicked live nie funktionierte und es jetzt doch nach 31 Jahren ins Liveprogramm geschafft hat. Stormwitch begleiten mich jetzt schon fast mein ganzes Leben . Und ich werde immer gespannt was die Band bietet und richtig enttäuscht wurde ich noch nie , dafür ist die jetzige Besetzung zu gut und ich hoffe inständig diese bleibt lange genug zusammen um sich den Status zu erspielen denn sie sich schon lange verdient haben. The Master of Black Romantic is back – the witch is A L I V E …………….und das im besten Sinne !!!
Metal Temple   9/10 For those who don’t know the past, don’t get the wrong idea: during the NWOBHM uprising against many musical trends in those days, Metal was rising in many parts of the world, not only on the UK. Brazil, USA, Netherlands, Belgium, Germany… All of those countries had their pioneers as well. And although many don’t know, STORMWITCH’s name is a legend, and their latest release, “Bound to the Witch”, is here to proove how this witch still has to say. By the grace of the witch, the play a form of traditional Heavy Metal that don’t seems like NWOBHM or is related to German Heavy Metal format. It’s a hybrid of many influences, with very good melodies and charming choruses, without technical exaggerations. It’s just Heavy Metal, in its purest and great form, and how it sounds good in their hands. This album can show you all the difference from those of the Old School from those wannabes who emulate the old sound. This is their 11th album, and it was produced by the band itself along with Marc Ayerle (who did the mixing and the mastering as well). The sound quality is really excellent as their music demands, clear and heavy, and with the right amount of aggressiveness. All was conceived to keep their musical work clear, heavy and melodic. And what a wonderful cover that was created by Michael Vetter. All the 11 songs are really great, without bringing anything new. And “Songs of Steel” (what lovely melodic lines, with the right dose of weight and charming chorus), “Odin’s Ravens” (excellent melodies and heavy tempos), the Hard’n’Roll essence of “Bound to the Witch”, the grasping melodic lines from “Arya” and “Stormwitch” (both with excellent guitar riffs), the pure 80s energy unleashed on “Ancient Times”, and the oppressive heavy insight of “The Ghost of Mansfield Park” can be named as their finest moments. But the new versions for three old classics (“Stronger Than Heaven”, “Rats in the Attic” and “Priest of Evil”) is proof that this witch is here to stay, and to deliver its spells on each one who hear their songs. Listen to “Bound to the Witch” and let yourself be seduced by this German Metal witch! Originality: 8 Songwriting: 10 Memorability: 9 Production: 9
Hardline Magazine  10/10 Hübsch ist die neue Hexe! Zumindest auf dem Cover der aktuellen Stormwitch Cd scheint die Hexe noch nichts vom Lack ab zu haben. Ich habe hier die Version als Digipack vorliegen. Hierauf bekommt der Fan 3 Bonussongs geboten. Und eines vorweg, ich würde jedem den Kauf dieses Digipacks empfehlen. Denn die 3 Bonussongs sind alte Stücke von Stormwitch die komplett neu eingespielt und eingesungen wurden, damit diese Songs den gleichen Soundcharakter wie die neuen Stücke haben. Ein sehr schmackhaftes Bonbon wie ich finde. Beim Auspacken der Scheibe fällt dann weiter auf, dass die Band und die Plattenfirma sehr darum bemüht sind den Fans ordentlich was fürs Geld zu bieten. Ein aufwendig gestaltetes 20seitiges Booklet mit Texten und Fotos bietet zum Hörgenuss auch noch einen visuellen Leckerbissen. Die Band bringt nun mit leicht veränderter Besetzung zum Vorgängeralbum diese neue Scheibe auf den Markt. Hört man denn den Besetzungswechsel heraus? Ja, ein ganz klares Ja! Schon ab den ersten Sekunden kann man hören, dass Stormwitch nicht nur wieder in alter Form sind, sondern auch deutlich mehr Schwung aufgenommen haben denn je! Die Songs sind erstklassig musikalisch umgesetzt worden. Dies alleine schaffen heute schon viele Bands nicht mehr zu erfüllen. Auf BTTW wurden sehr moderne und sauberes Drums recorded, und der immer tighte, groovende Rythmusteppich wird dann durch „Wanschi“ am Bass gewebt. Die beiden Gitarristen Volker Schmietov und Tobi Kipp brillieren mit ihren sehr geile Riffs und durch abwechslungsreiche und melodische Solis. Das Sahnehäubchen oben drauf wird aber durch Andy Mücks Gesang gebildet. Ich habe Andy noch niemals besser singen gehört als auf BTTW. Andy singt sehr facettenreich und hat unfassbare Melodien aus dem Ärmel geschüttelt. Die Refrains der Songs sind allesamt einfach nur geil, die sind zum mitsingen und blieben mir durch die Bank weg im Gehörgang hängen! Produktionstechnisch wurde diesmal auch geklotzt anstatt gekleckert. Im Studio von Marc Ayerle wurde der Hexe das Soundkostüm genäht. Und hier hat der gute Marc feinsten Garn zum stricken benutzt. Besser und treffender kann der Sound für den Charakter Stormwitchs überhaupt nicht sein. Er ist warm und dennoch mit einer guten Spur von Härte versehen. Alles klingt wie aus einem Guss. Moderner Sound, aber ohne die traditionellen Aspekte zu verlieren. Ein Kunstwerk! Ich bin ja hin und hergerissen ob ich einen der 11 (14!)  Songs als Anspieltipp hervorheben soll. Natürlich könnte ich den Opener Songs Of Steel erwähnen, der durch seine Riffing und seinen Schub glänzt. Anderseits stehen da Songs im Raum wie Bound To The Witch oder Ancient Times, die mir besonders durch ihre Melodien gefallen. Deshalb spare ich mir Anspieltipps und habe nur eine einzige Empfehlung auszusprechen: Kauft dieses Album! Kauft es als Digipack wegen der Bonussongs und noch zusätzlich als Vinyl, da Vinyl einfach einen einzigartigen Soundgenuss bietet. Fans von Stormwitch werden zwecks dieses Album abgehen wie Zäpfchen. Und Metalheads die noch keine Album von Stormwitch ihr Eigen nennen können werden glücklich sein nun mit BTTW ihre erste Cd von Stormwitch erwerben zu müssen! (MV 10/10)
Rock Garage   8,5/10 Mit 39 Jahren könnte man eigentlich so langsam mal die Midlife-Crisis kommen. Vielleicht einen tiefergelegten Besen kaufen oder den Hexenhut durch eine dieser lustigen blinkenden Weihnachtsmannmützen eintauschen. Man könnte auch so richtig auf die Kacke hauen und sein neues Album mit einer dicken Masse arschgeiler Synthesizer und einem saftigen Drop vor jedem Chorus pimpen. Aber scheinbar steht die STORMWITCH da drüber. Stattdessen: Auch nach 39 Jahren Bandgeschichte (inklusive Pausen) gibt’s von den Deutschen klassischen Heavy Metal ohne Schnörkel, den man instinktiv ein wenig näher an Hamburg verortet hätte, als es tatsächlich der Fall ist. Zum Gesang: Am Mic steht, neben Jürgen Wannenwetsch das einzige verbleibende Gründungsmitglied, nach all der Zeit immer noch Andreas Mück, der sich als charakteristisches Organ der Band einen Namen gemacht hat. Zurecht. Und tatsächlich: Selten klang der Mann besser als auf dem zwölften Release der Jungs. Seine Falsettstimme kommt auf “Bound To The Witch” zwar verhältnismäßig selten zum Einsatz, läuft aber immer noch wie geschmiert. Und in gemäßigten Höhen kommt der sehr warme, fast beruhigende (Jap, ist ein Kompliment.) Klang im Zusammenspiel mit dem feinstens produzierten Prototyp-Heavy-Metal-Sound der Band einfach großartig. Die 14 Songs auf “Bound To The Witch“ (inklusive drei Neuaufnahmen alter Klassiker als Bonustracks) sind strukturell recht einfach gehalten. Vielleicht etwas zu routiniert immer nach Schema F, aber damit kann man leben, denn obgleich STORMWITCH zuerst einmal Heavy Metal in Reinform machen, lassen sie nie ein richtiges Maß an charakteristischen Melodien und interessanten Riffs missen. Man höre nur einmal in “Arya” rein, dessen Strophenmelodie mit dem Eingangsriff hervorragend kooperiert, bevor der Refrain für Gänsehaut sorgt, ganz ohne auf billige Tricks wie fette Chöre oder Orchestersamples zurückgreifen zu müssen. Gänsehaut gibt es auch bei der Ballade “Nightingale”, die melancholisch folkig aber weitestgehend unkitschig ausfällt und von cleanen Gitarren und Mück in Bestform getragen wird. Pur oldschool heavy geistert “The Ghost Of Mansfield Park” aus den Boxen, dessen Chorus zwar melodisch einfach gehalten ist, dabei jedoch wie vorherbestimmt für den Rest des Songs anmutet. Neben zahlreichen leicht folkloristischen Wendungen in ihren Melodien (Nein, STORMWITCH sind mitnichten Folk Metal) verleiht ihnen auch die Art ihres Storytellings etwas, was an dieser Stelle in Ermangelung eines besseren Begriffs als “bardenhaft” bezeichnet werden muss. Ist eine tolle Eigenschaft, aber vielleicht könnte man für solche Texte mal einen Muttersprachler zurate ziehen, der sie absegnet. So lassen einige Textstellen den Hörer ob ihrer Plattheit doch manchmal leicht zusammenzucken. Klar, ist normal bei deutschen Bands, ließe sich aber vermeiden. Naja, sei’s drum, ganz ohne Kritikpunkte wär‘ ich halt auch arbeitslos. Anspieltipps: “The Choir Of The Dead”, “Arya”, “King George”, “Nightingale” und “The Ghost Of Mansfield Park” Fazit: Viele Textideen sind top, über ihre Umsetzung lässt sich streiten. Darüber, dass “Bound To The Witch” in musikalischer Hinsicht einfach hervorragend gelungen ist, hingegen nicht. Verhältnismäßig einfach und traditionell lebt es von seinen auf unauffällige Weise sehr starken Kompositionen und den außergewöhnlichen Vocals – erdacht und gespielt von einer Band mit massig Erfahrung, aber, wie das Promosheet treffend beschreibt, mit der Frische eines geilen Newcomers. “Bound To The Witch” ist kein Album, das man nur einmal hört, da sich beim ersten Durchlauf doch zumindest der Eindruck ergibt, dass die Scheibe echt Potenzial hat. Und spätestens ab dem zweiten Durchlauf wird das Ding immer fetter. Es ist wie verhext.
Cross Fire   8,5/10 Seit Hammerfall 1998 auf ihrem zweiten Album „Legacy Of Kings“ Andy Mück als Background-Sänger für „At The End Of The Rainbow“ ins Studio holten und Stormwitch sich im selben Jahr mit der Compilation „Priest OfEvil“ erstmals nach vier Jahren zurückmeldeten, ist die süddeutsche Kult-Band wieder in aller Munde. Ihre ersten vier Alben waren damals vergriffen, und es existierten lediglich schlechte, billige Bootlegs. Mittlerweile sieht das anders aus. Die ersten Alben gibt es wieder in vernünftiger Form Stormwitch bringen nun, mal wieder in ständig wechselnder Besetzung, ein neues Album auf dem Markt. Seit „War Of The Wizards“ (1992) wurden alle ihre Werke von ihren Fans eher zwiespältig angesehen. Insofern ist die Erwartungshaltung vielleicht nicht mehr so groß wie noch vor ein paar Jahren. Vor allem das letzte, 2015 erschienene Album „Season Of The Witch“ konnte seine Erwartungen nicht erfüllen. Umso überraschter darf man aber bei dem neuen, bereits zehnten Album der Süddeutschen sein. Denn man hat sich auf alte Stärken besonnen. Es gibt coole, frische Riffs und tolle Soli, keine pathetische Theatralik wie noch zuletzt. Mit simplen, teutonischen Riffs treiben sie den Karren nach vorne. Andy Mücks hoher Gesang überzeugt ebenfalls. Stormwitch hatten immer auch einen hohen Kitschfaktor, der auf „Bound To The Witch“ aber tatsächlich fehlt. Sie klingen straighter, aber auch ernsthafter als zuvor, was ihnen deutlich besser zu Gesicht steht. „Lediglich die Ballade „Nightingale“ am Schluss tendiert noch etwas in diese Richtung, ist als Raushauer aber völlig in Ordnung. Die Digipack-CD enthält noch die drei neu eingespielten Klassiker „Stronger Than Heaven“, „Rats In The Attic“ und „Priest Of Evil“, die zwar nicht zwingend notwendig sind, aber mit der komplett neuen Besetzung vielleicht doch etwas Sinn machen. Auch wenn das Album dieses Mal recht lang ist, kommt es ohne Lückenfüller aus und definitiv das beste Stormwitch-Album seit vielen, vielen Jahren! Note: 8.5 von 10 Punkten Autor: Daniel Müller
Power Metal   9/10 In dieser Form bleibt uns die alte Hex' hoffentlich noch sehr lange erhalten! Wer sich regelmäßig bei einem Konzert der Hexe von der Schwäbischen Alb einfindet, der weiß zum einen, dass das Quintett um die beiden Gründungsmitglieder Andy Mück (Gesang) und Jürgen Wannenwetsch (Bass) eine ziemlich treue Fangemeinde hat, die es sich selten nehmen lässt, einen STORMWITCH-Gig in eine sehr familiäre Sause mit bester Laune, gemeinsamem Gesang und viel Humor zu verwandeln. Zum anderen weiß er aber auch, dass diese treue Fangemeinde im Gegensatz zum Auditorium manch anderer Band so gar nicht auf die alten Songs der Alben aus den Achtzigern festgelegt ist. Egal wie durchwachsen die Kritiken der schreibenden Zunft seither hin und wieder mal gewesen sein mögen: Wenn die Sturmhexe die Bühne rockt, dann feiert die Meute auch bei Stücken von "Shogun", "Witchcraft" oder vom 2015er-Comeback "Season Of The Witch", und das nicht zu knapp. Die Band hat es also sicher nicht nötig, allzu viel auf der Kritiker Worte zu geben. Dennoch, und das ist bemerkenswert, scheint mir "Bound To The Witch" ein Album zu sein, auf welchem trotz eiserner Stiltreue in allerlei Hinsicht ein frischer Wind weht, der mit nahezu allen Schwächen aufräumt, die man als Kritikaster zuletzt noch gefunden haben mag. An erster Stelle ist hier die Produktion zu nennen, die auf dem Vorgänger noch einige negative Kommentare einstreichen musste, denn das neue Album klingt druckvoller und heavier, dabei aber dennoch viel natürlicher und lebhafter als zuletzt. Rückkehrer Marc Oppold lässt das Schlagzeug bissiger, akzentuierter und viel abwechslungsreicher krachen als dies zuletzt der Fall war, und auch die beiden Gitarristen Tobi Kipp und Volker Schmietow lassen Riffs und Leads vom Stapel, welche die Scheibe wieder nach melodischem Teutonenmetal klingen lassen und bei aller Eingängigkeit und Melodiosität auch die nötige Härte und Eindringlichkeit mitbringen. Diese Frische und Spielfreude haben sich auch spürbar aufs Songwriting übertragen, denn "Bound To The Witch" bietet im gesteckten stilistischen Rahmen einiges an kompositorischem Abwechslungsreichtum, und vor allem hat nahezu jeder der elf neuen Songs ganz hervorragende Hooklines und eingängige Refrains, die sich nicht nur ins Hirn eingraben, sondern die auch dafür sorgen werden, dass das Publikum künftig live auch diese neuen Stücke feiern wird. So ist bereits der stampfende, rockende Opener 'Songs Of Steel' ein trotziges Statement, dass auf schlechte Zeiten immer wieder auch Höhen kommen, die es aus vollen Zügen zu genießen gilt. Die Leadgitarren sind hier eine echte Freude, und auch das Hauptriff ist sehr eindringlich. Wo das folgende 'Odin's Ravens' eine etwas metallischere Kante im gehobenen Midtempo fährt und mit einem sehr melodischen Refrain glänzt, da überzeugt 'The Choir Of The Dead' mit einigen feinen rhythmischen Spielereien, einem unnachgiebig rockenden Groove mit minimaler MOTÖRHEAD- Note, sowie einigen spitzen Trademark-Screams von Andy Mück. Der Einstieg in Album Nr. 11 ist also gelungen und auch im weiteren Verlauf lassen sich kaum Schwächen finden, denn das Titelstück ist in Sachen Riffing verdammt heavy geraten und wächst sich im Refrain zur echten Mitsing-Hymne mit starken Backing Vocals aus. Eine etwas mystischere Aura begegnet uns beim dramaturgisch spannenden und an der Klampfenfront sehr heavy bratenden 'Arya', und als kleines Geschenk für die Fans gibt es im 37. Jahr des Bestehens der Band endlich auch die veritable, selbstbetitelte Bandhymne 'Stormwitch', die uns hoffentlich und wahrscheinlich noch lange im Liveset begleiten wird. Wo es bei 'Life Is Not A Dream' flott und hochmelodisch abgeht, da hat 'King George' die nötige Mystik und Erhabenheit, sowie die angelsächsisch-maidenesquen Leadgitarren, um in der langen Reihe starker Historienepen aus dem Hause STORMWITCH eine gute Figur abzugeben. Somit nähern wir uns dann auch dem letzten Drittel des regulären Albums, und dieses hat mit 'Ancient Times' eines der härteren, am Riff orientierten STORMWITCH-Stücke in der Hinterhand, sowie das mega-eingängige, melodische 'Ghost Of Mansfield Park' und als Schlusspunkt natürlich - wie könnte es bei den "Masters Of Black Romantic" anders sein - die tolle akustische Ballade 'Nightingale' bei der Andy nochmal sehr viel Gefühl und Tiefgang in seine Gesangsdarbietung legt und hierbei beweist, dass er nichts verlernt und von seinem sehr eigenen Charisma nichts verloren hat. Ja, so bleibt - nach drei netten Boni in Form von Neueinspielungen der Klassiker 'Stronger Than Evil', 'Rats In The Attic' und 'Priest Of Evil' - das meines Erachtens stärkste STORMWITCH-Album seit mehr als einem Vierteljahrhundert, das vor allem deshalb so begeistert, weil es sich so anfühlt, wie sich STORMWITCH dieser Tage auch auf der Bühne präsentiert: Wie das Werk einer Einheit, die in jeder Beziehung den Spaß am gemeinsamen Rocken wieder gefunden hat. In dieser Form bleibt uns die alte Hex' hoffentlich noch sehr lange erhalten! Note: 9.00 Redakteur: Rüdiger Stehle
Heavy-Metal.de   8/10 Eine Legende meldet sich fulminant zurück! Bound To The Witch STORMWITCH HORNELLA! STORMWITCH sind einer der Eckpfeiler des einheimischen Heavy Metal. 1981 gegründet, debütierten die Süddeutschen 1984 mit „Walpurgis Night“ und etablierten ihren ureigenen schwelgerisch romantischen Metal, garniert mit barockem Duktus, aber immer mit der archaischen Wucht, die den Heavy Metal in den 80er Jahren noch ausmachte. All die Experten da draussen, die immer völlig besoffen vom eigenen Ego immer nur von Helloween, Accept, Running Wild oder Grave Digger und Rage sprechen, wenn es um die Fackelträger des einheimischen Metal geht unterschlagen die Band aus Ba-Wü regelmäßig. Ohne STORMWITCH kein Hammerfall, denn die Band aus Schweden hat sich u.a. auch deshalb gegründet und teilweise arg dreist diverse Wesenszüge von STORMWITCH übernommen, weil Sie eben nicht in erster Linie den armen traditionellen Metal in den bösen 90er Jahren retten wollten, sondern auch weil Oscar und Co beinharte STORMWITCH Fans sind. Was kann also „Bound To The Witch“? Verdammt viel, in erster Linie schafft es das Album all die ergrauten STORMWITCH Fans wieder aus der Schmoll- Ecke abzuholen. ‚ Life Is Not A Dream‘ hätten gerne Helloween oder Primal Fear im Programm. Aber: Diese dezent entrückte Art, Melancholie, Mystik, tolle Refrains und verspielte Riffs zu kombinieren, das alles in Verbindung mit der immer noch exorbitant ausdrucksstarken Stimme von Andy Mück macht den unverwechselbaren Sound von STORMWITCH aus. Rassige Riffs wie bei ‚King George‘, dieser typische Teutonen-Galaopp, da bleibt kein Bein ruhig, jedenfalls nicht von Dudettes und Dudes die mit den deutschen Noise oder SPV Bands seinerzeit groß geworden sind! Das zentrale Stück der Scheibe ist aber definitiv ‚The Ghost Of Mansfield Park‘ mit seinem narrativem Grundcharakter.  ‚Stormwitch‘ agiert in der selben Güteklasse, kommt aber als gelassener Heavy Rocker daher und ist überhaupt der erste Song, der sich des Bandnamens bemächtigt. „Bound To The Witch“ ist ein enorm vitales Lebenszeichen einer absoluten Metal Legende und spätestens jetzt sollten alle Banger diese Band massiv wiederentdecken, die zahlreiche Klassiker veröffentlicht hat und ihrer Vergangenheit nun essentiellen Stoff für die Gegenwart und Zukunft zur Seite stellt. 8 Points. Erscheint am 29.06.2018 via Massacre Records.